LIVE

Im duftigen Reich
von Russ und Rauch

Das Beste kommt zum Schluss. Die «Astral Maledictions»-Tour brachte zum Jahresende feinsten Black Metal aus dem Underground ins Urban Spree in Berlin: Almyrkvi und Sinmara zeigten die vulkanische Schönheit des Reykjaviker Black Metal. Sortilegia...

Ein Hallen in der grünen Kathedrale

Der «Green Metal» von Botanist ist ein wucherndes Gesamtkunstwerk. Lyrisch handelt er vom Paradies als posthumanistische Pflanzenwelt. Live stösst der Versuch, Black Metal auf einem Hackbrett zu spielen, an seine Grenzen.

Extrem Avantgarde

Die Band Full of Hell schafft es mit extrem extremer Musik in die Empfehlungen von Popmagazinen. Die Gründe dafür waren am Freitag im Cassiopeia in Berlin zu erfahren.

Zeit zertrümmern
im Riff-Paradies

Nach Sunn O))) oder Liturgy in früheren Jahren spielte mit Sleep auch an der diesjährigen Band Bonn Kilbi im Freiburgischen Düdingen wieder der avantgardistische Metal auf. Im Cannabis-Messianismus von Sleep ist das Paradies nur noch meditatives...

Roadburn II: Zeal and Ardor
und Schammasch

Das musikalische Temperament der beiden Basler Bands ist völlig unterschiedlich – das haben ihre Konzerte am Roadburn Festival gezeigt. Doch beide Auftritte werden in die Geschichte des Festivals eingehen.

Mimesis ans Bewegende

Oxbow und Sumac geben eine merkwürdige Tour-Konstellation ab. Doch die Dekonstruktion von Rock und Metal der beiden Bands lässt einen im Reinen mit der Vergänglichkeit von allem zurück.

Roadburn I: Am hellen Rand
der Finsternis

Konzerte, die Kinoerlebnissen oder musealen Ausstellungen gleichen, von Bands, die von innen und aussen die Grenzen des extremen Metal verschieben. Eindrücke vom Roadburn 2017, dem distinguiertesten Metalfestival der Welt.

Mit den Wölfen heulen

Schon bei ihrer letzten Europatour 2012 spielten Wolves in the Throne Room in Winterthur, damals im Salzhaus. Im Gaswerk zeigten sie nun mit einem brillanten Auftritt, was Live-Black-Metal im besten Fall ist: kein Leistungssport, sondern eine...

Schwarze Vorboten des Sommers

Bekanntlich ist Black Metal die beste Musik, um Ostern zu feiern. An diesem heiligen Wochenende präsentierte Vendetta Records einige seiner feinsten Bands. Darunter Ultha, die auf der Bühne eine Kontroverse ausfochten.

Die Fleischwerdung von
Zeal and Ardor

Am Basler Czar Fest spielten Zeal and Ardor ihr erstes Konzert vor Publikum. Die Erwartungen waren riesig – und sie wurden erfüllt. Die erfreuliche Überraschung waren die hervorragenden neuen Songs.

Schrott und Spuk

In der Schrottplatzästhetik der japanischen Band Birushanah wird ein im Metal unterschätztes Instrument zum Glänzen gebracht: die Perkussions-Batterie. Und die Doom/Drone-Band Monarch machte aus dem Ebrietas-Keller eine Art musikalische Senftube.

Too core to bite

Zatokrev eröffneten im kleinen Raum des Kiff in Aarau für die Metallic-Hardcore-Band All Pigs Must Die aus den USA. Während Letztere ihren Anspruch an Brachialität nicht ganz erfüllten, waren die Basler an diesem Abend die bissigere Band.

Auf in die Schlacht!

Conan riefen zur Hauerei und alle kamen. Zwischen den Mauern des Coq d’Or in Olten zeigte sich: Die «Caveman battle» schlagen alle gemeinsam gegen sich selbst. Die Waffe dazu: die primitive Doom-Metal-Urkraft der Band aus Liverpool.