rop

Im duftigen Reich
von Russ und Rauch

Das Beste kommt zum Schluss. Die «Astral Maledictions»-Tour brachte zum Jahresende feinsten Black Metal aus dem Underground ins Urban Spree in Berlin: Almyrkvi und Sinmara zeigten die vulkanische Schönheit des Reykjaviker Black Metal. Sortilegia...

Review: Krane – Pleonexia

Vom Soundbohrer, bestehend aus Facebook-Feed, spezialisierten Youtube-Kanälen, Spotify-Playlists und Blogs, heisst es eines meist nicht: dass er zu wenig zu Tage fördert. Gemäss pessimistischer Lesart steht er vielmehr im Verruf, die...

Ein Hallen in der grünen Kathedrale

Der «Green Metal» von Botanist ist ein wucherndes Gesamtkunstwerk. Lyrisch handelt er vom Paradies als posthumanistische Pflanzenwelt. Live stösst der Versuch, Black Metal auf einem Hackbrett zu spielen, an seine Grenzen.

«Es muss ja nicht in Terminator-artigen Szenarien enden»

MMXL, das dritte Album der dresdner Band Nemesis Sopor, enthält neben mitreissenden Riffs ein lyrisches Konzept über den Advent der künstlichen Superintelligenz. Das posthumanstische Zeitalter vor Augen, klingt der Black Metal hier auch...

Review – Schammasch: The Maldoror Chants: Hermaphrodite

Als Schammasch im Nachhall von Triangle ankündigten, in Zukunft tiefer in die Welt vordringen zu wollen, in der sie mit dem Ambientteil ihres monströsen Dreifachalbums angelangt waren, weckte das bei mir erstmal Unbehagen. Künftig weniger...

«Manchmal denke ich, die Stadt ist
ein einziger grosser Drone»

Regelmässig wie eine Maschine produzieren Ancst aus Berlin jedes Jahr mehrere EPs – wahlweise in den Genres Blackened Crust oder eine Mischung aus Dark Ambient und Drone. Im Interview spricht Songwriter und Sänger Tom über sein Verhältnis zu...

Review: Slægt: Domus Mysterium

Welches Blut in den Adern von Domus Mysterium rauscht, zeigt sich ausgerechnet da, wo das Piano übernimmt. Denn die grösste Hook des Albums kommt vom Klavier, im Zwischenspiel «Burning Feathers». Sehnsüchtig ertönt ein Thema, das an einen...

Extrem Avantgarde

Die Band Full of Hell schafft es mit extrem extremer Musik in die Empfehlungen von Popmagazinen. Die Gründe dafür waren am Freitag im Cassiopeia in Berlin zu erfahren.

Review: Wode – Servants of the Countercosmos

Wie man eine Karriere in Schwung bringt, demonstrieren gerade Wode. Etwas mehr als ein Jahr nach Wode liegt seit einigen Tagen der Nachfolger Servants of the Countercosmos vor. Die fünf Jahre zwischen dem Demo MMXI und dem gefeierten Debüt müssen...